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Sicherheit Sizilien

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Sicherheit Sizilien

Das österreichische Außenministerium stuft Italien in Sicherheitsstufe 1 ein. Gewarnt wird vor Taschendiebstahl, Fahrzeugeinbrüchen und Trickbetrug, die Notrufnummer ist die 112.

Die Einschätzung der Außenministerien

Das österreichische Außenministerium ordnet Italien in Sicherheitsstufe 1 ein. Beide Außenministerien, das österreichische und das deutsche, warnen vor Taschendiebstahl in Touristenzentren, an Bahnhöfen, in Menschenmengen und an Stränden, vor Fahrzeugeinbrüchen und Trickbetrug. Das Auswärtige Amt beschreibt Maschen wie vorgetäuschte Reifenpannen, Anrempeln oder Beschmutzen der Kleidung, bei denen Komplizen stehlen. Das österreichische Ministerium nennt zudem zunehmende sexuelle Belästigungen in vollen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Mafia

Touristen sind kein Ziel der Mafia. Die Cosa Nostra ist nach den Attentaten auf die Richter Giovanni Falcone (23. Mai 1992, Capaci) und Paolo Borsellino (19. Juli 1992, Via D'Amelio) unter Druck geraten, aber nicht verschwunden: Die Antimafia-Behörde DIA beschreibt sie in ihren Berichten weiter als aktiv. Schutzgeld trifft vor allem Gastronomie und Handel. Die Bewegung Addiopizzo, 2004 in Palermo gegründet, führt eine Liste von Betrieben, die erklären, kein Schutzgeld zu zahlen, und kennzeichnet sie mit Aufklebern. Mehr unter Mafia auf Sizilien.

Praktisch

Geldbörse nach vorn, Smartphone in die Innentasche, in vollen Gassen, auf Märkten und in Bussen aufpassen. Im Mietwagen nichts Sichtbares lassen, das BMEIA nennt Mietwagen und ausländische Kennzeichen als bevorzugte Ziele von Aufbrüchen. Im Notfall gilt die 112, auf ganz Sizilien. Für den Aetna gelten Regeln je nach Gemeinde und Alarmstufe, in der Gefahrenzone nur mit Guide. Bei einer Anzeige wegen Diebstahls ist die Denuncia der Nachweis für die Versicherung.

Häufige Fragen

Ist Sizilien sicher?

Das österreichische Außenministerium ordnet Italien in Sicherheitsstufe 1 ein, guter Sicherheitsstandard. Beide Außenministerien warnen vor Taschendiebstahl in Touristenzentren, an Bahnhöfen und Stränden, vor Fahrzeugeinbrüchen und Trickbetrug.

Muss ich mir wegen der Mafia Sorgen machen?

Touristen sind kein Ziel der Mafia. Die Cosa Nostra ist aber nicht verschwunden: Die Antimafia-Behörde DIA beschreibt sie in ihren Berichten weiter als aktiv. Schutzgeld trifft vor allem Gastronomie und Handel.

Was ist Addiopizzo?

Eine Bewegung gegen Schutzgeld (pizzo), 2004 in Palermo gegründet. Sie führt eine Liste von Betrieben, die erklären, kein Schutzgeld zu zahlen, und kennzeichnet sie mit Aufklebern. Das ist eine Selbstverpflichtung, keine Garantie.

Worauf in Palermo und Catania achten?

Auf Taschen und Handy in vollen Gassen, auf Märkten, in Bussen und an Bahnhöfen. Geldbörse nach vorn, Smartphone in die Innentasche, keine Wertsachen offen tragen.

Was ist Trickbetrug?

Das Auswärtige Amt beschreibt Maschen in Italien wie vorgetäuschte Reifenpannen, Anrempeln oder Beschmutzen der Kleidung, bei denen Komplizen anschließend stehlen. Bei Ablenkung Wertsachen im Blick behalten.

Sind die Strände sicher?

Taschendiebstahl kommt laut Auswärtigem Amt vor allem in Touristenzentren und an Stränden vor. Nichts Wertvolles unbeaufsichtigt liegen lassen und nichts sichtbar im geparkten Auto.

Wie sicher reisen Frauen allein?

Das österreichische Außenministerium nennt für Italien zunehmende sexuelle Belästigungen in vollen öffentlichen Verkehrsmitteln. Abends in Bars und Clubs die übliche Aufmerksamkeit.

Welche Notrufnummer gilt?

Die 112, in ganz Sizilien aktiv, erreicht Polizei, Rettung und Feuerwehr. Für die Versicherung braucht man bei Diebstahl eine Anzeige (denuncia) bei der Polizia di Stato oder den Carabinieri, im medizinischen Notfall geht es in das Pronto Soccorso, die Notaufnahme.

Worauf beim Mietwagen achten?

Das BMEIA nennt Mietwagen und Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen als bevorzugte Ziele von Aufbrüchen. Nichts Sichtbares im Auto lassen, in Städten ein bewachtes Parkhaus nutzen. Mehr unter Parken auf Sizilien.

Darf ich auf den Aetna?

Die Regeln hängen von Gemeinde und Alarmstufe ab. In der Gefahrenzone (Zona a Pericolosità Permanente) ist der Zutritt auf der Südseite nur mit Guide erlaubt, Bronte hat alle Wanderungen dort ausgesetzt. Vor dem Aufstieg bei den Guides oder der Gemeinde prüfen. Mehr unter Aetna besuchen.

Quellen


Stand: Oktober 2026.

Autor: Martin Höllinger